Welche Styles für den Bart gibt es?

Von Sexsymbol David Beckham bis hin zu bedeutenden Hollywood Schauspielern wie Johnny Depp – der Männerbart erfreut sich einer großen Beliebtheit. Es gibt wohl kaum einen Mann, der es nicht schon einmal ausprobiert hat: weg vom Babyface zu einem maskulinen Gesicht mit Bart, um den eigenen Style zu unterstreichen. So können Sie ein persönliches Statement setzen und Ihre Individualität unterstreichen. Wir zeigen Ihnen welche Styles für den Bart die beliebtesten sind.

Die häufigsten Styles für den Bart im Überblick

Der Klassiker: ein 3-Tage-Bart

Bild Styles für den Bart

Der Dreitagebart gehört zu den Klassikern unter den Bartstyles

Der Haarwuchs an Wangen, Kinn und Mund in seiner ursprünglichsten Form. Dieser Bart wirkt nicht nur natürlich und lässt Sie abenteuerlich wirken, sondern hat auch den Vorteil bei Frauen eine positive Wirkung zu hinterlassen. Dafür muss der Bart jedoch gepflegt aussehen und klar definiert sein. Das erreicht man am besten mit einem Trimmer, um die Barthaare im trockenen Zustand auf die gleiche Länge zu stutzen. Empfehlenswert sind dabei elektrische Trimmer, welche sich millimetergenau einstellen lassen (1 bis 3 mm sind optimal). Mit Hilfe eines Rasierers können dann dem Bart klare Konturen an Hals und Wangen gegeben werden. Für ein hervorragendes Ergebnis sollten Sie für saubere Bartkonturen ein Rasieröl verwenden. Nach dem Waschen des Gesichts ist dies einfach in die Barthaare zu massieren. Dadurch legt sich ein transparenter Film auf die Haut, der die Kontur des Barts besonders gut hervorhebt. Es gilt zu beachten: ein guter 3 –Tage-Bart ist älter als 72 Stunden und wird täglich neu in Form gebracht.

Mehr Bart geht nicht: der Vollbart

Styles für den Bart

Mehr Bart geht nicht!

Je nach Bartwuchs ist dieser nach 4 bis 5 Wochen Wartezeit ohne Rasur erreicht. Der Vollbart als klares Statement für die Rückbesinnung zur Männlichkeit wird nicht rasiert, sondern höchstens getrimmt oder frisiert, damit er nicht ungepflegt wirkt. Nach Ablauf der Wartezeit können Sie mit einer Bartschere eine erste Kontur einbringen. Das Trimmen des Bartes sollte nun 2 Mal wöchentlich durchgeführt werden. Es empfiehlt sich in der Vorbereitung das Gesicht regelmäßig zu peelen. So vermeiden Sie, dass Barthaare einwachsen, die dann vom Trimmer nicht entfernt werden können. Um auch wirklich den kompletten Bart zu trimmen, sollten Sie zudem die Barthaare in beide Richtungen kämmen. Nach dem Stutzen des trockenen Bartes, können nun Outlines am Hals und den Backen gesetzt werden. Jenseits der Konturen sollten Sie die übrigen Flächen nun gründlich rasieren, denn das verleiht dem Bart eine definierte Form und Symmetrie.

Weiterhin im Trend: ein Schnäuzer

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Retro, doch kommt nie aus der Mode

Dieser retro wirkende Oberlippenbart kommt nie aus der Mode. Die richtige Formgebung ist jedoch auch hier entscheidend. Dafür sollte der Bart an einem gut beleuchteten Platz zunächst mit Waschgel oder Shampoo befeuchtet werden, denn so sind die Haare weicher und einfacher zu schneiden. Man kann alternativ dazu aber auch die Barthaare mit einem nassen Kamm befeuchten. Beim Kämmen des Bartes sollte nun von oben nach unten gestrichen werden, um eine gleichmäßige Trimmung zu erzielen. Verwenden Sie dazu am besten einen speziellen Bartkamm mit engen Zinken. Nun kann der Schnurrbart entlang der Lippe geschnitten werden. Die Bartschere sollte dabei immer parallel zum oberen Ende der Lippe gehalten werden, um das untere Ende des Schnäuzers entlang der Lippenlinie optimal zu kürzen. Die Schnurrbarthaare sollten jedoch weiterhin das obere Ende der Lippe berühren, da sich die Haare nach der Trocknung noch verkürzen. Die oberste Schicht der Barthaare könnte dann noch mit einem Bartschneider entfernt werden, um das Volumen zu reduzieren. Nach dem Kämmen der Barthaare können Sie die gleichmäßige Trimmung dann noch einmal überprüfen.

Der Kinnbart/Goatee unter der Lupe

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Der Ziegenbart kann ich verschiedensten Variatonen gestylt werden

Dieser Kinnbart, welcher in unterschiedlicher Länge und Breite getragen werden kann, erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. In seiner längsten Form Goatee (engl. Ziegenbart) genannt empfiehlt er sich am besten bei ovalen Gesichtsformen. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Gestaltungsvarianten – Sie können je nach Geschmack sogar kleine Zöpfe in den Ziegenbart flechten oder ihn beispielsweise als langen Vollbart tragen, der ihn der Mitte zweigeteilt wird (French Fork). Auch bei dieser Bartpracht ist jedoch eine regelmäßige Trimmung erforderlich, wobei Wangen, Hals und der Bereich zwischen Nase und Oberlippe sauber rasiert werden sollten. Styles für den Bart

Kombination aus Kinnbart und Schnäuzer: der Henriquatre

Dieser „Rund-um-den-Mund-Bart“ wurde nach König Heinrich IV benannt und kann Sie sehr sexy aussehen lassen. Der Henriquatre ist zwar schwer zu schneiden, aber mit einem Rasierset aus Rasierpinsel und Nassrasierer sowie einem Barttrimmer kann auch dieser königliche Bart gelingen. Zunächst sollte man sich dafür einen Vollbart wachsen lassen und dann die Wangen- und Halspartie glatt rasieren. Für einen akkuraten Schnitt sollten Sie dann einen Spiegel mit 2 Seitenflügeln verwenden, um den besten Überblick auf den kompletten Bart zu haben. Gerade die Kanten müssen bei diesem Bartstyle am besten mit einem Präzisionstrimmer zwischen 3 und 5 Millimeter lang sorgfältig rasiert werden. Styles für den Bart

Die richtigen Stylingtipps für den bärtigen Mann von heute

Das A und O jedes Stylings sind die richtigen Hilfsmittel. Dazu gehören je nach Bart natürlich auch Bartwichse und Pomade. Bei einem Moustache (Schnäuzer) sollten Sie zur bayrischen Bartwichse mit Gummi Arabicum greifen, um Akzente an den Seiten Ihres Oberlippenbartes zu setzen. Soll hingegen der ganze Bart in Form gebracht werden (z. B. beim Vollbart) verwenden Sie am besten ein Beard Balm, also eine normale Haar- bzw. Bartpomade. Das lässt den Bart auch an störrigen Tagen wohlgeformt aussehen.Styles für den Bart

Die perfekte Bartpflege

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Wer einen schönen Bart haben will muss ihn gut plegen

Neben den notwendigen Utensilien wie Trimmer und Schere, hilft Bartöl dabei die vorhandene Bartpracht gekonnt in Szene zu setzen. Die bestehenden Barthaare wirken dadurch nicht nur geschmeidiger und schimmern leicht, sondern duften auch noch angenehm. Wie das Haupthaar sollte beispielsweise auch ein Vollbart mit Shampoo gepflegt werden. Vermeiden Sie Duschgel oder ähnliches, da diese Produkte Fett und Schmutz vom Körper entfernen sollen. Für einen geschmeidigen Bart sind aber Fett bzw. Talg notwendig. Als Fazit lässt sich feststellen, dass die regelmäßige Verwendung von Bartöl, die Pflege mit Shampoo sowie das Kämmen und Bürsten der Barthaare in jedem Fall zu einer perfekten Bartpflege gehören. Styles für den Bart

 

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