Was dir bei Sonnenbrand hilft

Bereits im Frühling können Sonnenstrahlen so intensiv sein, dass sie die Oberfläche der Haut schädigen können. Die Haut wird rot, sie spannt und schmerzt und die Oberfläche löst sich ab. Dies wird als Sonnenbrand bezeichnet. Der Sonnenbrand ist keineswegs harmlos. Auch wenn sich die Haut in der Regel schnell wieder erholt, wird sie mit jedem weiteren Sonnenbrand nachhaltig geschädigt. Nach Jahren oder Jahrzehnten kann sich daraus ein Hautkrebs entwickeln. Aus diesem Grund solltest du bereits im Frühling vorsorgen und deine Haut entsprechend schützen. Ist es zu einem Sonnenbrand gekommen, können Sie die Beschwerden durch die Anwendung von Hausmitteln wirksam lindern. Wichtiger ist jedoch die Vorbeugung, besonders dann, wenn du bereits einen Sonnenbrand erlitten hast.

Symptome eines Sonnenbrands

schlafender Mann

Sonnenbrand ist oftmals so schmerzhaft, dass der Schlaf beeinträchtigt wird.

Hast du zu lange in der Sonne gelegen und nicht auf einen ausreichenden Schutz geachtet, wirst du spätestens am Abend bemerken, dass deine Haut auf die übermäßige Sonneneinstrahlung reagiert. Vor allem die Schulterpartie, das Gesicht und die Gliedmaßen sind von einem Sonnenbrand betroffen. Die Haut ist tief gerötet und spannt bei jeder Bewegung. Du fühlst einen brennenden Schmerz. Wenn du dich bewegst, wird der Schmerz stärker. Abhängig von der betroffenen Körperregion kannst du Probleme mit dem Schlafen bekommen. Die Stellen, an denen die Haut verbrannt ist, sind ausgesprochen berührungsempfindlich. Wenn du mit einem akuten Sonnenbrand auf der Schulter schlafen gehst, hat du eine unruhige Nacht vor dir.
Wie bei anderen Verbrennungen, werden auch beim Sonnenbrand verschiedene Verbrennungsgrade unterschieden. Viele Sonnenbrände entsprechen dem Grad 1. Wenn du es jedoch mit dem Sonnenbaden übertrieben hast, kann bei dir ein Sonnenbrand Grad 2 diagnostiziert werden. Zu der Rötung und dem Schmerzempfinden kommen kleine Bläschen, die von der Haut gebildet werden. Sie können mit Flüssigkeit gefüllt sein und aufplatzen. Eine besondere Gefahr liegt darin, dass sich die offenen Bläschen entzünden können.
Ein Sonnenbrand 3. Grades kommt äußerst selten vor. Die Haut kann sich schwarz färben und absterben. Es bleiben Narben zurück. Mitunter ist es notwendig, die betreffenden Hautpartien zu ersetzen. Ein so starker Sonnenbrand erfordert intensive Sonneneinstrahlung über viele Stunden hinweg, ohne dass du dich schützt. Dies solltest du nicht riskieren.

Wann ein Arztbesuch notwendig ist

Sonnenliegen am Strand

Übertreibe es lieber nicht mit dem Sonnenbaden!

Eine gerötete Haut, die spannt und stark berührungsempfindlich ist, kannst du selbst behandeln. Ein Sonnenbrand Hausmittel ist immer zur Hand und es ist einfach und preiswert anzuwenden. Wenn du Bläschenbildung feststellst, hast du durch die Sonneneinstrahlung aller Wahrscheinlichkeit nach eine Verbrennung 2. Grades erlitten. Aufgrund der hohen Entzündungsgefahr reichen Sonnenbrand Hausmittel für die Behandlung nicht mehr aus. Du solltest umgehend einen Arzt aufsuchen. Es ist notwendig, dass du mit einer Salbe behandelt wirst, damit die Entzündungsgefahr gebannt wird. Die Wirkstoffe in der Salbe beruhigen die Haut und helfen ihr bei der Regeneration. Außerdem werden die betroffenen Hautpartien gekühlt und du spürst eine Linderung der Beschwerden. Mitunter ist es notwendig, dass ein Verband angelegt wird, um die Haut zu schützen und den Heilungsprozess zu fördern. Solltest du eine Verbrennung 3. Grades erlitten haben, ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt notwendig. Du darfst eine so starke Verbrennung nicht allein behandeln. Wenn kein Arzt erreichbar ist, sollte dich dein Weg in das nächstgelegene Krankenhaus führen.

Sonnenbrand Hausmittel richtig einsetzen

Gurkenscheiben

Gurkenscheiben beruhigen und kühlen deine Haut.

Ist es zu einem Sonnenbrand gekommen, brauchst du keine teuren Medikamente oder Cremes kaufen. Einfache Hausmittel, die du auch im Urlaub zur Hand hast, sind ausreichend, um die gereizte Haut zu versorgen. Decke die betreffenden Stellen schnell mit heller Kleidung ab, setze dich unter einen Sonnenschirm oder setze deine Aktivitäten in geschlossenen Räumen fort.
Die durch einen Sonnenbrand geschädigte Haut neigt zum Austrocknen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du viel trinkst. Deine Haut bekommt quasi von innen Feuchtigkeit und kann sich schneller regenerieren. Achte darauf, dass du keine eiskalten Getränke zu dir nehmen solltest. Im Idealfall hat das Getränk etwa die gleiche Temperatur wie die Luft.
Eine Dusche oder ein Wannenbad beruhigt die gereizte Haut. Dabei solltest du aber darauf achten, dass das Wasser nicht zu kalt ist. Auch Tücher oder ein umwickelter Beutel mit kühlem Wasser ist hilfreich. Die Temperatur des Wassers sollte in jedem Fall zwischen 15 und 20 Grad Celsius liegen. Obstessig oder Essigwasser wirken sich ebenfalls beruhigend auf die Haut aus. Beides kann ins Wasser gegeben werden. Alternativ kannst du die betroffenen Stellen mit Essig abtupfen.
In deiner Küche findest du verschiedene Heilmittel, mit der du deine Haut kühlen und beruhigen kannst. Bestreiche ein Tuch mit Quark und lege es auf die betroffenen Stellen. Auch frische Gurkenscheiben fühlen sich auf der gereizten Haut sehr angenehm an. Mit Joghurt, Buttermilch oder Kefir erzielst du den gleichen Effekt. Heilerde oder der Saft der Aloe-Pflanze helfen, den Heilungsprozess zu beschleunigen. Auch aufgebrühter und abgekühlter Schwarzer Tee gehört zu den einfachen Hausmitteln. Gönn dir neben der Verwendung der Sonnenbrand Hausmittel ausreichend Ruhe, denn dann kann sich dein Körper schneller regenerieren.

So kannst du einen Sonnenbrand wirksam verhindern

Sonnenschutzmittel

Sonnenschutzmittel sollte auch an bewölkten Tagen und im Winter verwendet werden.

Wenn es möglich ist, solltest du Sonnenbrände vermeiden. Dabei ist es wichtig, dass du verschiedene Dinge beachtest. Die Strahlen der Sonne sind nicht nur an schönen Sommertagen gefährlich. Du solltest deine Haut das ganze Jahr über vor Sonneneinstrahlung schützen. Im Winterurlaub wird die Sonne, wenn sie vom wolkenlosen Himmel strahlt, vom hellen Schnee reflektiert, was genauso schädlich ist wie die Sonnenstrahlen im Sommer. Auch Wolken bieten nur einen mäßigen Schutz. Deshalb solltest du die Mittagssonne meiden und dich mit Kleidung und einer wirksamen Kopfbedeckung schützen. Ein Sonnenschutzmittel ist sehr wichtig. Es kann aber nur dann wirksam helfen, wenn der Schutzfaktor ausreichend ist. Wenn du eine sehr helle Haut, blondes Haar und blaue Augen hast, solltest du grundsätzlich einen hohen Lichtschutzfaktor ab 30 nutzen. Menschen mit dunklen Haaren und braunen Augen sind nicht so stark gefährdet, was aber nicht heißt, dass sie keinen Schutz benötigen. Das Eincremen solltest du mehrmals am Tag wiederholen. Achte auf eine wasserfeste Sonnencreme, wenn du dich am Strand aufhältst und ins Wasser gehen möchtest. Ein Sonnenschirm ist hilfreich, weil er einen Teil der Sonnenstrahlen filtert.
In den ersten Tagen sollte dein Sonnenbad nicht länger als 20 Minuten dauern. Du kannst es jeden Tag verlängern und wirst feststellen, dass sich deine Haut bei Einhaltung der Maßnahmen bräunt anstatt zu verbrennen.

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