Schlechte Lebensmittel in unserer Ernährung

Schlechte Lebensmittel in unserer Ernährung

Wir wollen uns gesund ernähren, um fit zu sein und gut auszusehen. Dass das eine oder andere Lebensmittel ungesund ist, ist hinreichend bekannt. Da Ungesundes aber nicht selten gut schmeckt, werden wir immer mal wieder schwach. Wenn das die Ausnahme von der Regel bleibt, sind solche kleinen Sünden vielleicht zu verkraften. Daneben gibt es aber auch Lebensmittel, die als gesund und alltagstauglich gelten, jedoch gefährliches Potential in sich tragen. Wenn Du Dir das eine oder andere bezüglich schlechter Lebensmittel klar machst und Dir gesunde Alternativen verinnerlichst, ist es gar nicht so schwer, Dich gesund zu ernähren. Gesundes Essen macht Dich letztlich tatsächlich leistungsfähiger, gesünder und glücklicher. schlechte Lebensmittel

Bekannte schlechte Lebensmittel

schlechte Lebensmittel

Beim Grillen sollte man lieber zu Fisch statt auf Würstchen greifen

Dass besonders fettiges und frittiertes Essen ungesund ist, weiß jeder einigermaßen aufgeklärte Mensch. Das Verhängnisvolle dabei ist, dass gerade das sogenannte Fast Food in stressigen Situationen schnell Sättigung und Trost verspricht. Herunter gespült wird dieses Essen dann noch im ungünstigen Fall mit süßer Cola. Dabei ist gerade in größeren Städten das Angebot an gesunder und doch schneller Kost inzwischen recht groß. Es gibt Suppen- und Salatbars die allemal Gesünderes bieten als Hamburger, Bratwürste und fettige Pommes Frittes. Auch bei der privaten Grillparty gibt es zahlreiche Alternativen zu Kotelett und Co. wie etwa in Folie gegrillter Fisch, Kartoffeln und Käse. Überhaupt solltest gerade Du als Mann beim Verzehr roten Fleisches Vorsicht walten lassen. Rotes Fleisch begünstigt Prostataerkrankungen sowie hohe Cholesterinwerte und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eisbein und Gulasch dürfen also nur in Ausnahmefällen auf dem Tisch stehen. Gewarnt sei an dieser Stelle auch vor industriellen Wurstwaren und Fertgfleischprodukte, bei denen Du gar nicht wissen möchtest, was da alles so drin ist.

Die heimtückischen Getränke

Bierkrug

In alkoholischen Getränken stecken oft tückerische Kalorien

Getränke werden als Lebensmittel leicht unterschätzt oder gar nicht als solche wahrgenommen. Dabei sind Cola, süße Limonaden und auch Fruchtsäfte Kalorienbomben. Das gleiche gilt für alkoholische Getränke. Bier, Wein und noch stärkere alkoholische Getränke schlagen beim Kalorienverbrauch mächtig zu Buche. Daher solltest Du beim geselligen Beisammensein lieber mal eine Weißweinschorle in Erwägung ziehen, die auch nicht so schnell für einen schweren Kopf sorgt. Auch die hippen Smoothies haben es in sich. Als Zwischenmahlzeit können Smoothies eine gesunde Alternative sein, aber sie sind eben genau das – eine Mahlzeit in konzentrierter Form. Energy-Getränke sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen. Sie täuschen einen Energieschub mehr oder weniger nur vor und sorgen kurzzeitig für Power. Danach fühlt man sich um so mehr ausgelaugt. Kaffee und schwarzen Tee sollte man nicht vollkommen verteufeln, aber in Maßen genießen. Trinken ist wichtig. Die besten Getränke, die Du über den ganzen Tag verteilt zu Dir nehmen kannst, sind Mineralwasser, Kräutertees sowie grüner Tee in nicht zu starker Form.

Kohlenhydrate im Maßen

Farfalle

Statt auf Weizen sollte man lieber auf Vollkornprodukte zurückgreifen

Ein Zuviel an Kohlenhydraten kann Übergewicht verursachen. Deshalb ist auch bei Teigwaren und vor allem Weizengebäck Vorsicht geboten. In industriell gefertigten Teigwaren und Mehlmischungen sind kaum mehr Nährwerte enthalten. Zwar sättigen solche Produkte schnell, weil sie den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Der fällt jedoch ebenso schnell wieder ab und man entwickelt Heißhunger. Alternativen zu Weizenprodukten sind sowohl bei Backwaren als auch bei Teigwaren Vollkornprodukte. An dieser Stelle – aber das weißt Du natürlich – sei darauf hingewiesen, wie gesund frisches Obst und Gemüse sind. Der Handel bietet hier eine große Auswahl und ein gedünstetes Gemüsegericht etwa mit Vollkornnudeln oder Reis oder ein Salat sind im Handumdrehen zubereitet. Überhaupt gilt die Ausrede, zum Kochen keine Zeit zu haben, nicht. Das Kochen einfacher und dennoch gesunder Mahlzeiten dauert nicht länger als das Auftauen eines Fertiggerichts oder das Aufbacken einer Pizza. schlechte Lebensmittel

Versteckte Killer in Fertigkost

Fertiggerichte, aber auch Würzsoßen und Dips enthalten stets viele ungesunde und kalorienreiche Inhaltsstoffe wie künstliche Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Zucker. Bei Soßen, Dips und Dressings gilt dasselbe wie für manche Getränke: Sie werden kaum als Lebensmittel wahrgenommen. Dabei haben sie es in kalorientechnischer Hinsicht in sich und mache eine ohnehin fettige Bratwurst noch ungesünder oder einen an sich gesunden Salat kalorienreich und zuckerhaltig. Überhaupt sollte gelten, dass Du nur Speisen isst, deren Inhaltsstoffe Du genau kennst. Am besten, Du kaufst frische und pure Zutaten und bereitest selbst Dein Essen zu. Die gute Nachricht ist, dass Kochen und Essen zubereiten durchaus Spaß machen kann und eine kreative Angelegenheit ist, mit der Du Dir durchaus Freunde machen kannst. Verzichte beim Kochen weitgehend auf Konserven. Gerade Konservenfrüchte haben oft einen enorm hohen Zuckergehalt. Verwende schonende Zubereitungsarten. Dünsten beispielsweise ist schonender als braten und bei zu langem Kochen gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. schlechte Lebensmittel

Hände weg von Süßigkeiten

Olivenöl in einer Schale

Ein wichtiger Faktor für unsere Ernährung ist die Nutzung von guten Ölen

Nun neigt der Mann an sich ja nicht so zum Naschen. Trotzdem soll es an dieser Stelle noch einmal gesagt werden. Kuchen, Gebäck und Süßigkeiten führen eine gesunde Ernährung ad absurdum. Zu viel Zucker verursacht Herzkrankheiten, Diabetes und macht die Zähne kaputt wie übrigens auch süße Getränke. Süßstoff bietet hier auch keine wirkliche Alternative, denn der kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs verursachen und zu Heißhungerattacken führen. Versteckter Zucker lauert in viele Lebensmitteln. Dazu gehören auch Frühstücksflocken oder Müsli. Ein wichtiger Faktor für die gesunde Ernährung sind gute Fette und Öle. Gehärtete Öle, wie sie zum Frittieren verwendet werden, sind ganz gesundheitsschädlich. Gut hingegen sind kaltgepresste Olivenöle, Rapsöl oder Leinöl. Butter in Maßen ist übrigens besser als Margarine. Milchprodukte verträgt nicht jeder, sollten aber auch bei Verträglichkeit nur in begrenztem Maße verzehrt werden.

Ausgewogen und gesund

Kühlschrank

Der Kühlschrank sollte immer mit frischen Lebensmitteln gefüllt sein

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung beinhaltet viel frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milch- oder Sojaprodukte in Maßensowie mageren Fisch und mageres Fleisch, möglichst aus umweltverträglichem Fang beziehungsweise aus artgerechter Haltung. Doch Achtung! Auch beim Kauf von Obst lauert Gefahr. Gerade Beeren und Trauben die außerhalb der Saison angeboten werden, sind oft mit Pestiziden verseucht. Die Devise bei gesunder Ernährung sollte laute: Möglichst viel aus frischen Zutaten selber zubereiten. Investiere in gesunde und hochwertige Öle, die man braucht, um Vitamine und Mineralstoffe aufzunehmen. Frische Kräuter sind eine prima Angelegenheit für jede Küche. Sie werten Gerichte nicht nur geschmacklich auf, sondern sie sind auch gesund und machen jede Mahlzeit optisch ansprechend. Vermeide bei Deiner Ernährung die scheinbar schnellen Lösungen an Imbissbuden. Nehme täglich drei vollwertige Mahlzeiten zu Dir. Esse bewusst und mit Genuss und kontrolliere auch die Zwischenmahlzeiten, die am besten aus frischem Obst oder magerem Jogurt bestehen sollten. schlechte Lebensmittel
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