Richtige Zahnpflege: Dein Lächeln verdreht Köpfe

Die richtige Zahnpflege gehört heute unbedingt zum guten Erscheinungsbild. Beim Bewerbungsgespräch oder beim ersten Date wird dein Gegenüber auch auf deine Zähne achten. Es gilt also: Täglich Zähne putzen und noch ein wenig mehr, für ein gutes Aussehen und die langfristige Gesundheit deiner Zähne. Welche Maßnahmen zur Zahnpflege wichtig sind, zeigen wir dir hier. Überprüfe, ob du die Pflege deiner Zähne noch verbessern kannst.

Wie wichtig ist die tägliche Zahnpflege?

Zucker

Zucker ist der natürliche Feind gesunder Zähne. Er schadet zwar den Zähnen nicht unmittelbar, verstärkt aber die Plaquebildung.

Ohne tägliche Zahnpflege sehen deine Zähne schon sehr bald unschön aus. Zahnbelag und Karies zerstören langsam aber sicher den, an sich so robusten Zahn. Löcher in den Zähnen zeigen die fehlende Zahnpflege. Nicht zuletzt sammeln sich hier viele Bakterien und Krankheitserreger an, die auch die Gesundheit negativ beeinflussen können. Auch Plaque und Zahnstein sind unansehnlich. Plaque entsteht im Laufe der Zeit aus dem ehemals weichen Zahnbelag. Dieser bildet sich ständig, auch direkt nach dem Zähneputzen. Ohne tägliches Zähneputzen verhärtet er innerhalb weniger Tage und hinterlässt einen dunklen Belag auf den Zähnen, der nur noch vom Zahnarzt entfernt werden kann. Kennst du die Folgen von Zahnbelag auf den Zähnen? Mit dem Belag haften auch Bakterien in extrem großer Anzahl an den Oberflächen der Zähne. Eine direkte Folge sind Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis. Plaque entsteht auch durch bereits bestehende Karies oder Zahnstein. Auch durch eine falsche Ernährung mit zu viel Zucker entwickelt sich Plaque.

Zahnpflege beginnt beim richtigen Putzen!

Zahnbürste und Zahnpasta

Egal ob manuell oder elektrisch – beim Zähneputzen kommt es auf die Technik an.

Weit verbreitet ist die horizontale Technik der Zahnpflege. Besser ist die Variante, mit kleinen kreisenden Bewegungen über die Oberfläche der Zähne zu gehen. Dabei beginnst du bei den Schneidezähnen und bewegst dich Zahn für Zahn bis zum Ende der Zahnreihe. Die Zahnbürste sollte dabei im 45 °Grad-Winkel zu den Zähnen stehen. Eine leichte Rüttelbewegung sorgt dafür, dass der Zahnbelag gründlich entfernt wird. Wichtig ist: Ändere deine Gewohnheiten! Denn Studien haben gezeigt, dass viele Menschen zwar die falschen Putzbewegungen ändern, nach einigen Wochen jedoch wieder in das alte Verhalten zurückfallen. Wenn du deine Zähne also langfristig von Plaque und Zahnbelag freihalten willst, dann bleibe bei dieser Technik.
Mit der Handzahnbürste beginnst du mit den Außenflächen. Von den Zähnen am Oberkiefer, also außen rechts arbeitest du dich nach links, danach verfolgst du in gleicher Weise mit dem Unterkiefer. Dann folgen die Innenflächen der Zähne, wieder arbeitest du dich von rechts nach links. Die Schneidezähne vorn sind dabei inbegriffen. Übe mittleren Druck aus ohne das Zahnfleisch zu schädigen! Mit der richtigen Wahl der Zahnbürste triffst du den richtigen Grad deiner Zahnpflege.

Per Hand oder elektrisch?

Die elektrische Zahnbürste arbeitet sorgfältiger als die klassische Bürste per Hand. Grund dafür ist die bereits angesprochene Rüttelbewegung, die das elektrische Modell in jedem Falle ausführt. Das bedeutet für dich, du musst bei der Zahnpflege nur darauf achten, „von Rot nach Weiß“ zu putzen – also vom Zahnfleisch beginnend zu den Zähnen. Vorteilhaft ist, dass das Zähneputzen schneller erledigt ist. Beim Bürsten mit der elektrischen Bürste reichen maximal zwei Minuten aus.
Für die Reinigung der Zahnzwischenräume benötigst du Zahnseide. Keine Munddusche dieser Welt kann diese filigrane Reinigung ersetzen! Auch Interdentalbürstchen eignen sich – jedoch erst dann, wenn sich im höheren Alter die Zahnzwischenräume vergrößern. Bei jungen Menschen ist die Zahnseide die bessere Option, zumal die kleine Interdentalbürste gar nicht zwischen die Zähne passt. Wenn du Zahnseide bisher noch nicht benutzt hast, dann achte darauf, eine leichte Sägebewegung zwischen den Zähnen anzuwenden. Bei zu heftigen Bewegungen kann das Zahnfleisch verletzt werden. Es erfordert ein wenig Training, aber schon bald hast du den Dreh raus und verwendest die Zahnseide täglich.

Was muss neben der Zahnpflege noch gemacht werden?

Zahnpflegemittel

Zahnpasta alleine reicht nicht – Zahnseide und Zungenreiniger solltest du zusätzlich benutzen.

Eine allgemeine und leicht zu merkende Regel lautet: die 3 mal Z-Pflege. Das bedeutet: die Mundhygiene der Zähne, der Zahnzwischenräume und der Zunge. Diese drei „Z“ sind leicht zu merken und mindestens genauso leicht durchzuführen. Begonnen wird der Reihe nach bei den Zähnen, dann folgt die präzise Reinigung der Zahnzwischenräume. Hier benötigst Du Zahnseide, die du dir also gleich auf deiner Einkaufsliste vermerken solltest. Dann kommt die Reinigung der Zunge. Hier gibt es spezielle Zungenreiniger, auch die Rückseite einiger Zahnbürsten verfügen über diesen. Achte beim Einkauf darauf!

Zungenreinigung? Noch nie gehört …

Zunge

Eine ausgiebige Zungenreinigung beugt Krankheiten vor.

Die Zunge dient in erster Linie zur Aufnahme des Geschmacks, aber auch zum kauen und sprechen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Organ der körperlichen Entgiftung. Und hier liegt der Grund, warum du deine Zunge regelmäßig reinigen solltest. Nicht nur, dass sich der unangenehme Mundgeruch hier entwickelt, sie unterstützt darüber hinaus also auch den allgemeinen Gesundheitszustand. Während des Tages, aber auch in der Nacht entsteht ein unangenehmer Zahnbelag. Hier lagern sich Keime ab, die auch Grund für Krankheiten sein können. Wird dieser Belag nicht entfernt, bildet sich hier ein Nährboden für gesundheitsschädliche Keime. Die Entfernung dieses Belages schützt dich vor diesen Keimen, aber auch vor entzündlichen Prozessen der Mundschleimhaut und sogar Parodontitis. Der Gedanke liegt also nahe, dass die Zahnpflege regelmäßig durch die Zungenreinigung erweitert wird. Ferner verbessert die Zungenreinigung innerhalb der Zahnpflege auch das Geschmacksempfinden. Grund dafür ist, dass die auf der Zungenoberfläche befindlichen Geschmacksknospen gereinigt werden.

Zusätzlich zur Zahnpflege lässt du deine Zähne ein- bis zweimal jährlich kontrollieren. Bei diesen Besuchen wird der Zahnarzt auch feststellen, ob Zahnstein entfernt werden muss oder nicht.

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