Wie erklimme ich die Karriereleiter?

Eine Karriere beginnt meistens mit einer Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Daran schließt sich nicht selten auch eine Überprüfung der Fähigkeiten und Kenntnisse des Bewerbers innerhalb eines Assessment Centers an. Die Übungen, die dort gemacht werden, sind vielfach aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammengesetzt. Die Kommunikationsfähigkeit und die Aufbereitung von Themen werden beispielsweise innerhalb eines Aufsatzes getestet.sdfghjk

Der Postkorb ist ein weiteres, beliebtes Mittel, um die Stressresistenz und die Fähigkeit Entscheidungen der Bewerber zu beurteilen. Außerdem können die Kriterien der Arbeitsorganisation und der Konzentration überprüft werden. Die wichtigste Unterscheidung bei dieser Übung ist allerdings die zwischen wichtigen und unwichtigen Aufgaben. Gerade für Führungspositionen werden in der Regel auch Rollenspiele durchgeführt, die aufzeigen, ob Führungskompetenz und ein entsprechendes Management in Konfliktsituationen vorhanden ist. Außerdem wird das Gesprächsverhalten getestet. In Anlehnung an ein Kundengespräch oder aber ein Mitarbeitergespräch ist dies meist auf dem Weg auf der Karriereleiter gestaltet. Beliebt ist auch das Mittel des Interviews. Ziel desselben ist die Feststellung der Leistungsmotivation sowie der Stärken und Schwächen eines Bewerbers. Im Mittelpunkt steht dabei die Selbsteinschätzung.

Die Karriereleiter ganz nach oben klettern

Confident business partners walking down in office building and discussing workIn der Wirtschaft geht es oftmals auch um Planung, sodass das Unternehmensplanspiel ein häufig eingesetztes Mittel ist. Wer die Karriereleiter emporklettern möchte, sollte sowohl zu Gruppenarbeit fähig sein als auch einer Lesefähigkeit und Teamfähigkeit vorweisen können. Bei dem Testdurchlauf wird ein fiktives Unternehmen kreiert. Vom Bereich der Personalverwaltung bis hin zur feindlichen Übernahme eines anderen Unternehmens können verschiedene Szenarien auf der Karriereleiter durchgespielt werden.
Vorbereiten sollte sich jeder ambitionierte Bewerber auch auf sogenannte Konstruktionsübungen. Diese sollen Ergebnisorientierung und Organisationstalent aufdecken. Dazu sollte ein spezielles Objekt unter gegebenen Voraussetzungen angefertigt werden. Materialien in angemessener Anzahl werden dazu gelegt. Hinzu kommt die Durchführung einer Gruppendiskussion. Diese kann sowohl geleitet als auch frei gehalten werden. Ein Thema kann vorgegeben sein oder auch nicht. Auch hier wird die Fähigkeit intim zu agieren überprüft und auch Kompromissbereitschaft und Rücksichtnahme beobachtet.
Immer wichtiger, egal in welcher Branche, wird die Selbstpräsentation. Dabei handelt es sich um eine Art Werbung für die eigene Person. Der erste Eindruck zählt und zeigt außerdem, ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle geeignet ist. Natürlich zählt neben der Persönlichkeit auch die Leistungsfähigkeit im Bereich der Karriereleiter. Ein Test derselben kann beispielsweise anhand von 200 Rechenaufgaben getestet werden.

Die Karriereposition auf Dauer halten

Hat der Bewerber alle Instanzen und die ersten Stufen der Karriereleiter durchlaufen und eine feste Stelle im Unternehmen ergattert, kann er sich trotzdem nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, der Umgang mit dem Chef von oder das Lösen von Konflikten sind Alltagsgegenstand auf dem Weg der Karriere.
Zu beachten ist auch, dass Frauen anders arbeiten als Männer. Die weiblichen Mitarbeiter sind meistens sehr emotionsgeladen und verlassen sich auch oft einmal auf ihre weibliche Intuition beim Aufstieg der Karriereleiter. Männer hingegen verwenden eher rationale Denkweisen an, sodass eine Zusammenarbeit nur funktionieren kann, wenn beide aufeinanderzugehen. Teamarbeit anstatt Konkurrenz lautet das Motto im modern geführten Unternehmen. Die Arbeit wird effektiver, wenn sie innerhalb einer funktionellen Teamarbeit stattfindet anstatt mit einer Menge von Einzelkämpfern. Goldene_Leiter

Männer, die eine Führungsposition auf der Karriereleiter anstreben, sollten sich frühzeitig überlegen, ob sie sich behaupten wollen und damit ins Abseits geraten oder sich ins Team integrieren. Im Bereich der Kommunikation liegen Männer und Frauen ebenfalls oftmals Welten voneinander entfernt und es kommt häufig zu Missverständnissen. Abhilfe kann genaues Zuhören und das Wollen von verstehen schaffen. Ein sehr verbreitetes Phänomen ist heute leider auch das Mobbing. Gerade, wenn Frauen eine Führungsposition innehaben, kommt es oftmals zu verachten oder sogar schädigenden Verhalten. Dennoch müssen die Hierarchien beachtet werden, denn die Führungspersonen sitzt im Fall der Fälle am längeren Hebel.Jeder Mitarbeiter sollte außerdem ständig versuchen seine eigenen Stärken einzubringen und positiv für das Unternehmen zu nutzen. Auch schon in der Steinzeit haben Frauen gelernt am Herd zu stehen und somit von Generation zu Generation ihre Sozialkompetenz weitergegeben. Männer hingegen waren für die Jagd verantwortlich. Und heute spiegelt sich dies in der Arbeitswelt auf der Karriereleiter wider. Unterschiede im Selbstmarketing sowie in den Leistungen und beim Verhalten in Konkurrenz Situationen zeigen dies deutlich. Eine Frau entscheidet sich eher für eine passive Rolle, während die Männer sich mit ihren Erfolgen profilieren. Ein Führungsstil einer Frau sollte immer auf Vertrauen, Motivation und dem aufzeigen von neuen Handlungsmöglichkeiten sitzen. Männer hingegen entscheiden sich vielfach für einen Stil in der Führung, der mit Geben und Nehmen zu tun hat und auch mit Leistungsverstärkung sowie Bestrafung. Kleider machen Leute. Der Business Dress ist deshalb heute ein absolutes Muss. Auch Frauen, die oftmals mit anzügleichen Bemerkungen berücksichtigt werden, sollten ihre Professionalität bewahren. Ein professionelles Auftreten ist dabei sehr hilfreich. Konkurrenz gibt es in jedem guten Unternehmen. Frauen zicken gegen Frauen und Intrigen bestimmen manchmal das Tagesgeschäft. Dann heißt es einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht in den Streit verwickeln zu lassen. Auch Bevorzugungen von einzelnen Mitarbeitern sind Gift für das Betriebsklima und somit auch für die eigene Karriereleiter.

 

Bilquelle:

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Dieser Artikel hat 2 Kommentare

  1. Darian Kaffeepads

    Danke für den Beitrag!
    Ich finde solange man Zielstrebig ist und Fleißig ist und seine Ziele versucht umzusetzen egal ob es mal anstrengend ist oder nicht…
    Dann kommt man auch zum Ziel und der Boss wird auch merken das man sich bemüht 🙂
    Also ich kam damit bisher immer gut zurecht!

    LG Darian

  2. Herr von Sinnen

    Ich stehe dem Thema Karriere machen mittlerweile etwas zwiegespalten gegenüber. Schließlich kann man dabei ziemlich leicht verheizt werden – insbesondere wenn Leiharbeit zunehmend zum Trend wird. Karriere machen, ja – aber nur dort wo man seiner Leidenschaft folgen kann. Alles andere macht in meinen Augen wenig Sinn.

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