Fitnessarmband – So funktioniert es

Bei Fitnessarmbändern und Trackern handelt es sich um kleine technische Wunderwerke, die Messdaten erfassen und daraus intelligente Schlussfolgerungen ziehen. Das Angebot ist ebenso umfangreich wie vielseitig und erschwert die Kaufentscheidung. Verschiedene Funktionsweisen, unterschiedliche Qualitäts- und Präzisionsstandards sowie Preis-Leistungs-Verhältnisse sollten Sie zu den wichtigsten Kaufkriterien zählen und sich vor allem vor jedem Kauf darüber informieren, damit Sie ein Fitnessarmband erwerben, das Ihren Ansprüchen gerecht wird.

Funktionsweise und –umfang von einem Fitnessarmband

Bild Fitnessarmband

Es gibt die verschiedensten Arten von Fitnessarmbändern

Grundsätzlich ist ein Fitnessarmbandje nach Modell mit Sensoren ausgestattet, welche über die Funktionsweise und den Funktionsumfang entscheiden. Dazu zählen vor allem Bewegungssensoren, optische Sensoren, bioelektrische Sensoren und GPS-Empfänger.

In nahezu jedem Fitnessarmband befinden sich Bewegungssensoren, die sich aus einem Beschleunigungssensor für lineare Bewegungen sowie Beschleunigungen und eine sogenannten Gyroskop-Sensor für rotierende Bewegungen zusammensetzen. Im Grundprinzip wird die Geschwindigkeit beziehungsweise die Bewegungsanzahl in einem Kurvendiagramm ermittelt und daraus automatisch Rückschlüsse gezogen. Ob Schrittzählungen, Armhebungen oder durchschnittliche Tempoermittlung beim Joggen und zusätzliche Fettverbrennungs– oder Kalorienverbrauchergebnisse, hier unterscheiden sich bereits Fitnessarmband-Modelle vor allem in der Sensibilität. Minderwertigere Modelle können schnell ein Händeklatschen als Schritte verwechseln und dementsprechend falsche Schlüsse wie beispielsweise des Kalorienverbrauchs ziehen.

Optische Sensoren in einem Fitnessarmband werden in erster Linie für die Pulsmessung eingesetzt. Sie befinden sich an der Innenseite des Armbandes, messen dort die Blutmenge durch verschiedene Lichtimpulse und ermitteln aus dieser Messung die Herzfrequenz. Dies dient beim Fitness insbesondere eine Überanstrengung zu vermeiden, indem Ihnen bei körperlicher Belastung je nach Modell Warnsignale mitteilen, wenn Ihre Blutfrequenz in eine gesundheitsgefährdenden Bereich eintritt. Zudem kann durch diese Funktion eine Konditions– und Kraftsteigerung erkannt werden, indem in Kombination mit den Bewegungssensoren mehr Leistung bei im grünen Bereich liegender Herzfrequenz erbracht werden kann. Die Funktion des optischen Sensors liegt dementsprechend bei der Kontrolle für gesunde Bewegung.

Darüber hinaus besitzen manche Modelle auch zusätzliche optoelektronische Sensoren, die zwischen Tag und Nacht unterscheiden sowie auf gesundheitsgefährdenden UV-Strahlen reagieren. Hier erstreckt sich die Funktionsweise über Messungen im Wach- und Schlafmodus sowie Warnung vor UV-Strahlung, welche zu einem gesünderen Leben auch außerhalb sportlicher Aktivitäten verhelfen sollen. Vor allem Schlafanalysen zeigen Ihnen auf, wie gesund Sie schlafen.

Durch bioelektrische Sensoren wird die Funktion von Körperwaagen inkludiert. Durch eine schwache Stromleitung, die durch den Körper gesendet wird, wird automatisch der Widerstand ermittelt, welcher Rückschlüsse auf Körperwerte wie beispielsweise Fettanteile zieht.

GPS-Empfänger in Fitnessarmbändern bieten eine Funktion, die exakt den jeweiligen Aufenthaltsort erkennt und auf diese Weise Gesamtstrecken, Distanzen, Zeiten und Geschwindigkeiten ermitteln kann.

Mit einer integrierten Uhr und Stoppuhr können Sie zeitlich limitierte Trainingseinheiten steuern beziehungsweise selbst Zeiten messen. Ein besonderes Highlight setzten Fitnessarmbänder, die sich in digitales Equipment wie Zum Beispiel in Smartphones sowie in kompatible Sensoren, wie unter anderem Brustgurte mit Bluetooth Smart, einzubinden sind. Fitnessapps erlauben erweiterte Datenerfassungen, die einen Überblick über die Entwicklung von Trainings und Körperwerten ermöglichen.

Was Sie beim Kauf eines Fitnessarmbandes beachten sollten

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Ein Fitnessarmband wirkt unscheinbar, besitzt aber viele Funktionen

Wenn Sie sich ein Fitnessarmband anschaffen wollen, sollten Sie vor dem Kauf bestimmen, welche Funktionen Sie benötigen und welchen Zweck ein Fitnessarmband erfüllen soll. Entscheiden Sie, ob Sie es nur gelegentlich im Fitnessstudio oder beim Joggen tragen oder vielleicht ganztägig umbinden möchten, um Ihre Tageswerte in unterschiedlichen Situationen zu ermitteln und damit eine gesündere Lebensweise erreichen möchten. Bedenken Sie, dass beim Gebrauch im freien eine wasserdichte Konstruktion empfehlenswert ist, während vor allem bei kontinuierlichen Kraftanstrengungen ein zusätzliches Brustband zu Pulsmessung präzisere Ergebnisse über die Herzfrequenz liefert. Auch ist die Funktionsdauer ein wesentliches Kriterium, denn je nach Modell sind Fitnessarmbänder mit Akku-Batterien ausgestattet, die über unterschiedliche Betriebszeiten verfügen. Hier gilt, je länger die Trainingseinheiten oder Körper- sowie Bewegungsmessungen andauern, desto länger sollten die Batterien halten, ohne neu geladen werden zu müssen. Natürlich spielt auch der Tragekomfort eine große Rolle. Leichte Fitnessarmbänder mit flexiblen Armbändern lassen diese am Handgelenk kaum spüren. Große Displays erleichtern das Ablesen ebenso wie entspiegeltes und kratzfestes Gehäuseglas.

Schaut nächste Woche vorbei, dann stellen wir vor euch die 10 besten Fitnessarmbänder in einem ausführlichen Vergleich vor! Wir vergleichen Fitnessarmbänder der Marken Garmin, Polar Loop, Fitbit, Jawbone, Sony und Samsung.

Bildquellen:

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Bild 2 : © by Ashstar01, via Wikimedia Commons

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Dieser Artikel hat 2 Kommentare

  1. hulle6

    Ein Fitnessarmband sieht sehr schön und gut aus. Mir gefällt die Fitnessarmband.

  2. Edelstahlpfelge

    Ein Fitnessarmband ist auf der einen Seite natürlich eine interessante und hilfreiche Sache. Ob man soetwas jedoch haben muss, sei mal dahingestellt. Ich für meinen Teil bin auch mal ganz froh, wenn ich der Technik-immerhin beim Sport mal entkommen kann.

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