Wie motiviert man sich für’s Fitnessstudio?

Das Fitnessstudio ist noch immer der beste Weg für den Aufbau und die Definition von Muskeln. Die allgemeine Fitness profitiert dabei vor allem von den ausgebildeten Trainern und den Geräten, mit denen gezielt an den Problemzonen gearbeitet werden kann. Doch oft fällt es schwer, sich für das Studio und den anstrengenden Sport zu motivieren. Mit einigen einfachen Tricks gelingt das aber viel einfacher.

Mehr Fitness durch feste Gewohnheiten

FitnesstrainingDer Mensch ist ein Gewohnheitstier und das bedeutet nicht nur Nachteile, sondern kann auch gezielt genutzt werden. In der Woche sollte es daher feste Termine für den Sport geben. Dann wird es schnell zur Selbstverständlichkeit, diese einzuhalten und sich für die eigene Fitness genug Zeit zu nehmen. Dieser Effekt wird noch durch einen Trainingspartner verstärkt. Natürlich müssen die Übungen im Fitnessstudio allein gemacht werden und auch ein direkter Vergleich ist dabei meist nicht möglich. Es hilft allerdings, wenn jemand auf einen wartet und daher nicht einfach abgesagt werden kann. Trainingspartner können sich auch immer wieder gegenseitig motivieren oder zumindest Leidensgenossen sein, die die gleichen Probleme haben. Da darf dann ruhig auch mal richtig gejammert werden. Sinnvoll kann auch die richtige Musik sein. Viele Sportler hören die gerne während des Sports, aber auch schon vorher kann die richtige Playlist Lust auf Anstrengung und Training machen. Wer bestimmte Titel immer wieder vor und während der Übungen hört, wird diese schnell mit Bewegung und Fitness verbinden. Wer diese Musik dann hört, kommt sofort in die richtige Stimmung. Aber auch andere Rituale, die regelmäßig vor und nach dem Training durchgeführt werden, können diesen Zweck erfüllen. In manchen Fällen können feste Gewohnheiten und starre Abläufe kontraproduktiv sein. So sollte immer auf einen ausgeglichenen Trainingsplan geachtet werden, indem alle Muskelpartien beansprucht werden. Auch wenn nur eine Problemzone oder Muskelgruppe trainiert werden soll, ist ein einseitiges Training nicht gut für den Körper und wirkt sehr unmotivierend.

Langfristige Ziele und realistische Messungen

Natürlich haben die meisten Menschen, die ins Fitnessstudio gehen, ein festes Ziel. Sie wollen abnehmen, die Figur definieren oder einfach die allgemeine Fitness verbessern. Völlig unmotivierend ist es aber, wenn Ziele unrealistisch gewählt werden. Ein weiterer Fehler sind zu viele Messungen. Wer sich jeden zweiten Tag wiegt oder Umfänge misst, wird schnell enttäuscht sein, weil sich keine Fortschritte zeigen. Wer mit Training anfängt, nimmt oft erst zu, weil sich Muskelmasse aufbaut. Wer sich etwas mehr Zeit gibt, hat weniger Druck und gibt auch seltener auf. Kleine Erfolge sollten aber dennoch gewürdigt werden, zum Beispiel wenn die Gewichte an einem Gerät erhöht werden können. Das kann dann in einem persönlichen Trainingstagebuch festgehalten werden. Dennoch sollte nicht alles zu ernst genommen werden. An manchen Tagen sind die Bedingungen und die eigene Verfassung einfach nicht so gut und auch das Traning läuft dann schlechter als sonst. Auf einen Erfolg darf dann auch ruhig eine Belohnung folgen, zum Beispiel ein Besuch in der Saune oder eine andere Art der Entspannung. Auf keinen Fall darf auf einen kleinen Erfolg ein unkontrolliertes Schlemmen folgen. Natürlich müssen Sportler auch genug essen, aber ungesunde Belohnungen in rauen Mengen sind nur kontraproduktiv und hinterlassen auch nie ein gutes Gefühl. Auch das Training selbst sollte nicht übertrieben werden. Viele Menschen, die mit dem Sport anfangen, sind am Anfang übermotiviert und machen zu viel. Das hält dann selten lange an und die Begeisterung schläft ein. Besser für die Fitness ist es, sich konsequent und gleichmässig zu motivieren.

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Dieser Artikel hat 17 Kommentare

  1. Henry

    Also ich war vor Jahren mal Mitglied in einem solchen Studio. Nach 3 Monaten habe ich dann nur noch Beiträge gezahlt. Ich konnte meinen Körper nicht mehr dazu überwinden das Studio zu besuchen. Dann habe ich mich abgemeldet.

  2. Slickbits

    Klasse Beitrag. Ich habe das noch nie so betrachtet. Das erklärt, wohlmöglich, warum ich nie lange durchgehalten habe und relativ schnell die Motivation für das Fitness nachgelassen hat.
    Man neigt ja dann doch schon dazu, sich regelmäßig zu wiegen, nach etwaigen Muskeln zu schauen oder sonstiges.

  3. Ruben Kalb

    Ich mache es seit einiger Zeit genauso. Habe mir Anfang des Jahres einen Timer zugelegt, und über jedem Tag, an dem ich trainieren werde, steht nun immer ein goßes „GYM“ haha. Die Zeiten sind nicht immer komplett fest, da ich auch oft spontan an anderen Zeiten arbeiten muss. Dennoch versuche ich die gewählten Tage einzuhalten. Und falls ich mal von der Arbeit komme und mich müde oder gar unmotiviert fühle, gebe ich mir eben einen Shake Muscle Boost … dann kommt nach ca. 20 Minuten das „Kribbeln“ in allen Muskelpartien und man kann nicht anders als sofort zum Training zu gehen! 😉

  4. Torben

    Um sich für das Fitnessstudio motivieren, sollte man sich mit einem Freund oder Freundin fest für das Training verabreden. So hat man einen zusätzlichen Druck hinzugehen und wenn man ml dort ist, ist es doch nett

  5. Anti Piracy Service

    Ich denke die beste Motivation für’s Fitnessstudio ist immer noch, dass man es sich so spaßig gestaltet wie möglich. Ich war auch einige Zeit lang im Fitnessstudio, habe aber nur das gemacht, was mir eben auch Spaß gemacht hat. Oder wenn mir Dinge nicht soo viel Spaß gemacht haben, dann habe ich sie eben intensiv – aber dafür kurz trainiert. So bleibt man nicht ewig an einem Gerät hängen.
    Ansonsten ist natürlich mit Partner trainieren immer noch das Beste, so motiviert man sich auch gegenseitig.

  6. Markus

    Toller Artikel! Hat mich gleich motiviert mal wieder ins Studio zu gehen. Ein Tipp für jeden ist sich mal aus youtube z.b motivtionsvideos von karl ess oder ähnlichen an zu schauen

  7. Stephan

    Danke für diesen tollen Artikel. Die Tipps sind sehr hilfreich.
    Danke und Gruß Stephan

  8. Thorsten

    Bei mir ist es immer so, dass wenn ich mal im Studio bin , es mir auch Spaß macht und micht danach super fühle.
    Nur das sich fertig machen und hingehen ist schwierig.
    Ich gehe immer direkt nach der Arbeit und verabrede mich mit einem Kumpel.
    Dann muss man hin…

  9. Witcher

    „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“… stimmt auch 🙂 Ist man einmal für längere Zeit nicht im Training, verliert man schnell die Lust. Geht man regelmäßig um die gleiche Zeit hin, fällt es einen leichter. Aber alles in allem muss man sich erstmal überwinden ^^

  10. Mercy

    Ich trainiere mit schweren Gewichten im 5er Split. Die wichtigste Motivation ist Musik. Ich hab meine Playlist und die hör ich rauf und runter. Genau wie du verbinde ich die Musik mit den Übungen. Wenn jetzt zum Beispiel im Radio Move in the right Direction von Gossip läuft hab ich total Lust Squats zu machen! 😀 Und natürlich hab ich nen tollen Trainingspartner 😉 V.a. im Freihantelbereich ist es super jmd dabei zu haben.

  11. Dirk

    Ich habe es ganz einfach gemacht, ich habe meine Frau mit angemeldet. Jetzt muss ich drei mal die Woche ins Studio gehen mit ihr. Macht aber auch Spaß.

  12. Erwin

    Das mit der Musik ist ein toller Tipp! So unbewusst hat mich der ein oder andere Song im Radio schon ins Fitnessstudio geführt. Mal sehen, ob ich das auch bewusst ausnutzen kann.

  13. Norman Plattek

    Toller Artikel. Eins muss ich zugeben, Du hast mich motiviert! Das mit dem Trainingstagebuch ist wirklich eine Prima Idee, ich werde es mal versuchen.
    Gruß.

  14. Thomas

    Man sollte vor allem keine sofortigen Resultate erwarten. Der Aufbau von Muskeln nimmt viel Zeit.
    Als ich die ersten 4 Monate ein Fitnessstudio besuchte, habe ich kaum Reultate gesehen. Erst nach einem halben Jahr konnte ich sagen, dass es immer besser geht. Seid geduldig. Viel Erfolg!

  15. Nico

    Sehr guter Artikel über die Motivation zum Training. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Motivation ganz stakr von den Erfolgen abhängt.

    Dabei sollte man sich zwar ein großes Ziel, aber auch mehrere kleine Ziele setzen, die einfacher zu erreichen sind. Durch kleine Erfolgserlebnisse fällt es einem leichte am Ball zu bleiben.

    Als Motivationshilfe nehme ich dabei oft Musik. Nicht nur macht das Training dann viel mehr Spaß sondern geht auch wie ich finde leichter von der Hand.

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist denke ich die Routine. Die erste Woche fällt es einem vielleicht noch schwer zum Training zu gehen. Ab der zweiten Woche hat sich aber ein gewisser Rythmus in den Alltag integriert und das Training wird zur Gewohnheit.

    Vielen Dank für deinen Artikel und allen weiterhin Viel Erfolg beim Training.

  16. Andy

    Ich überlege immer was ich für die nächste Woche zu tun habe, trage alles im Kalender ein was wichtig ist und dann werden die Termine für Fitnessstudio eingetragen, immer nur wöchentlich. Dabei berücksichtige ich auch das Wetter im Sommer weil bei 30 Grad sitze ich lieber im Garten. Trainieren soll in erste Linie einfach Spaß machen, es soll regelmäßig sein aber man soll sich nicht immer nur unter Stress setzen. Wenn drei mal die Woche nicht geht, dann geht man eine gewisse Zeit nur ein Mal die Woche, Hauptsache man verliert nicht den Anschluss.Es ist nicht immer einfach die Termine für Fitnessstudio im Alltag zu integrieren, aber je weniger Stress aufkommt desto mehr geht man dahin. Gut planen ist für mich persönlich das wichtigste. Zusätzliche Personen die mit gehen würden ist auch zusätzlicher Stress wenn man zum beispiel absagen oder den Termin verschieben muss. Viel Spaß noch !

  17. Herr von Sinnen

    Sehr interessanter Beitrag! Ich schaue mir selbst viele Motivationsvideos an, um mich fürs Training zu motivieren und habe vor kurzem auch mein erstes Trainingsvideo im YouTube hochgeladen ^^ …

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