Der perfekte Gartengrill

Für die einen ist das Grillen lediglich eine schöne Abwechslung zum Kochen, für andere hingegen so etwas wie die ultimative Zubereitung von Fleisch, Fisch und Gemüse. Dementsprechend scheiden sich auch die Geister, wenn es darum geht, wie der perfekte Gartengrill auszusehen hat. Muss es zwangsläufig ein Modell für mehrere Hundert Euro sein, reicht ein normaler Standgrill aus oder kannst Du dir den perfekten Gartengrill nicht einfach selbst bauen?

Holzkohle-, Elektro- oder Gasgrill?

Bild Grillkohle

Viele greifen auf einen Holzkohlegrill zurück.

Wenn es um das Thema Grillen geht, kann eine Diskussion bezüglich des richtigen Grills stundenlang dauern. Während einige auf umweltbewusste elektronische Grills setzen, die darüber hinaus den Vorteil haben, dass sie keinen Rauch erzeugen, schwören die anderen auf Holzkohlegrills oder Gasgrills, da nur diese eine echte Grillatmosphäre erzeugen. Fakt ist, das nur Holzkohlegrills den typischen Grillgeschmack erzeugen. Gasgrills können in diesem Punkt einigermaßen mithalten, während Elektrogrills allerdings stark hinterher hinken. Auf der anderen Seite sind die elektronischen Modelle dafür einfach zu reinigen und relativ schnell einsatzbereit. Der größte Vorteil von Gas- und Elektrogrills liegt jedoch im Bereich der Temperatur. Diese lässt sich bei den meisten Modellen einfach regulieren und ist somit für jegliches Grillgut bestens geeignet. Anderseits sind sie anfällig für technische Probleme, wodurch das Grillen im schlimmsten Fall ins Wasser fällt. Für welche Betriebsart Du dich entscheidest, ist letzten Endes dir überlassen. In jedem Fall solltest Du aber bedenken, dass ein Elektrogrill trotz seiner positiven Eigenschaften kein richtiges Grillfeeling erzeugen kann. Daher sind Holzkohle- oder Gasgrills gleichermaßen zu empfehlen.

Gibt es Gartengrills fertig zu kaufen?

Bild Kugelgrill

Der Kugelgrill gehört zu den Klassikern aus dem Fachhandel.

In der Regel bietet der Fachhandel ein breites Repertoire aller erdenklichen Formen und Größen, die nahezu alle Vorlieben abdecken. Neben den handelsüblichen Standgrills, Kohle-, Elektro- oder Gasgrills gibt es einige Händler, die darüber hinaus fertige Gartengrills aus Stein anbieten. Diese sind zwar etwas teurer, machen allein optisch jedoch mehr her und bringen zudem einen höheren Grillkomfort mit sich. Darüber hinaus hast Du die Wahl, ob Du einen frei stehenden Grill oder einen fest installierten Grill bevorzugst. Beim Kauf gilt jedoch darauf zu achten, ob der Grill für dich aufgestellt wird, oder ob du ihn selbst montieren musst.

Wie schwer ist es einen Gartengrill selbst zu bauen?

Wer selbst einen Gartengrill bauen möchte, benötigt dafür keine großen technischen Fähigkeiten oder Gerätschaften. Ein klein wenig handwerkliches Geschick sowie etwas Zeit solltest Du aber in jedem Fall mitbringen. Wer nicht ganz sattelfest ist, der kann einzelne vorgefertigte Bauteile kaufen und diese dann zusammensetzen. Bringst Du hingegen überragende handwerkliche Fähigkeiten mit, kannst Du fast alles selber bauen. Der große Vorteil liegt dann definitiv in dem Punkt, dass Du den Grill je nach Wunsch gestalten und an das Umfeld in deinem Garten oder auf deiner Terrasse anpassen kannst. So wird er dir später nicht nur als Gartengrill, sondern auch als Blickfang dienen und deine Gäste beeindrucken. Vor allem Gartengrills aus Stein machen eine Menge her und sind darüber hinaus äußerst robust. Im Gegensatz zu mobilen Grills können diese das ganze Jahr im Freien stehen. Zusätzlich speichert ein massiver Grill aus Stein jede Menge Wärme, wodurch er, sofern er auf der Terrasse installiert wird, diese auch Stunden nach dem Grillen noch mit Abwärme versorgt.

Was solltest Du beim Kauf eines Grills beachten?

Bild Grillzeit

Jeder muss selbst entscheiden, welchen Grill er letztendlich bevorzugt.

Bevor Du dich auf die Suche nach einem passenden Grill machst, solltest Du zunächst überlegen, welche Anforderungen dieser erfüllen soll. In puncto Größe solltest Du dabei nicht nur auf deinen Haushalt blicken, sondern auch daran denken, dass Du eventuell auch weitere Gäste verköstigen willst. Dementsprechend sollte die Größe des Rostes etwas großzügiger ausfallen. Weiterhin ist das für den Rost verwendete Material entscheidend. Ein Großteil der Grillprofis schwört dabei auf Gussroste, da diese ein besonders kräftiges Grillmuster erzeugen. Je nachdem wie professionell Du mit dem Grill arbeiten möchtest, gibt es eine Reihe von Extras, die bei der Wahl ebenfalls eine große Rolle spielen. Hierzu zählen unter anderem ein integriertes Thermometer, Besteckhaken sowie Ablageflächen. Vor allem Arbeits- oder Ablageflächen, seitlich am Grill angebracht, können von großem Vorteil sein. Des Weiteren kommt der Funktionalität eine tragende Rolle zugute, da Extras wie klappbare Grillroste oder Ascheschalen den Umgang mit dem Grill erheblich vereinfachen.

Reicht ein normaler Standgrill nicht aus?

Im Grunde reicht auch ein normaler Standgrill für den Heimbedarf aus, sofern nur kleine Mengen gegrillt werden und auf Komfort verzichtet werden kann. Wer hingegen mit höherem Anspruch zu Werke gehen möchte und das Grillen ausgiebig zelebrieren will, für den sind Standgrills ungeeignet, da sie nur das Nötigste mitbringen und auf sämtliche Extras sowie Zubehör verzichten. Ein paar wenige Vorteile können sie dennoch bieten. Sie können im Handumdrehen aufgebaut und bei Bedarf auch wieder verstaut werden. Kommen allerdings Gäste zu Besuch, wird die Größe von handelsüblichen Standgrills jedoch mit Sicherheit zum Problem werden. Wer wie ein Profi grillen will, der sollte daher auch bereit sein, hochwertige Modelle zu kaufen oder sich seinen Grill selbst zu bauen.

 

 

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Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Ela

    Wir haben bereits vor 14 Jahren einen richtig tollen Kohlegrill geschweißt, der hält immer noch und ist auch immer noch in Benutzung (auch wenn er noch nie rein oder unter gestellt wurde). Er ist allerdings ein wenig groß (er wurde für 60 Würstchen (auf 2 Etagen) konzipiert – für einen Polterabend. Nun überlegen wir auch, ob wir nicht eine kleinere, gemauerte Alternative auf die Terrasse bauen sollten, weil nun auch unser Gasgrill – möge er in Frieden ruhen – die Frühjahrsstürme – leider nicht überlebt hat. Aber wenn der Sommer jetzt nicht wiederkommt, werden wir auf den Elektrogrill zurückgreifen müssen, wenn die Würstchen nicht schwimmen gehen sollen ;).

  2. Michael

    Ich persönlich finde die gemauerte Alternative auch am schönsten, wenn man Platz dafür hat!
    Der Sommer war nur kurz mal weg, ich denke der Elektrogrill darf da bleiben, wo er ist 😉

  3. Grillreiniger

    Oh ja, ein schöner gemauerter Grill ist echt was feines. Allerdigs sollte man auch daran denken dass das Teil dann wirklich jeder Witterung ausgesetzt ist und die anfangs noch schönen Steine noch einigen Jahren evtl. schon nicht mehr so schhön aussehen… Heißt also auch wieder besonders pflegen. Habe mal erlebt wie ein gemauerter Grill nach 5 Jahren einfach auseinander viel weil sich die Steine langsam regelrecht aufgelöst haben.

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